Die dritte Jännerwoche zählt ab sofort zu meiner liebsten Jahreszeit für Fastenwandern. Mit zweifelnden Fragen ginge ich in diese Woche hinein: Wird es nicht zu kalt? Zu grau? Wie können wir rasten ohne abzufrieren?
Dann überraschte uns diese Woche mit einem Superlativ nach dem anderen: 6 Tage blitzblauer Himmel, rötliche Nordlichter, Eisschwimmen im grünen Wasser bei wärmender Sonne und zu guter Letzte dunkelgrünes Spiegeleis am Grundlsee. Wir wurden in dieser Woche stark herausgefordert durch Prüfungen des Alltags, die uns beharrlich durch die Außenwelt erreichten. Es kostete uns Anstrengung, und immer wieder in den gegenwärtigen Augenblick zu versetzen. Vieles half uns dabei, wie beispielsweise unsere Begeisterung fürs Grödelgehen, Sonnenauf- und -untergänge zur rechten Zeit, Hitze- und Kälteerlebnisse, der Mittagsschlaf in den herrlichen Betten und Decken von Ecologie und die Weitsichten bis in die Hohen Tauern.
Liebe wolkenlose Eisbatheltgruppe, liebe Edith, Fanny, Renate, ich danke euch für eure Pioniertätigkeit als Winterfaster*innen! Die Übung ist gelungen ♥️